Meine Stille – Deine Stille – der Stille Raum geben

Eine Möglichkeit für Sie, Ihrer Verstorbenen zu gedenken.

Wir treffen uns in unserem Feierraum, der uns mit seiner besonderen Atmosphäre einlädt. Uns erwartet ein Raum im Alltag – hier können wir ohne Worte in Stille sein, zur Ruhe kommen, eine Kerze entzünden – getragen und geleitet von Impulsen durch leise Musik, Gedichten oder kurze Texte. Wir können für eine Stunde innehalten, die Erinnerungen an unsere Verstorbenen wecken, ihnen gedenken oder Verluste betrauern – jeder für sich und doch in der Gemeinschaft mit anderen.

Jeden ersten Dienstag im Monat: 3.2. / 3.3. / 7.4. / 5.5. / 2.6. / 7.7. / 4.8. / 6.10. / 3.11. / 1.12.2026, 19–20 Uhr, HORIZONTE DREISAMTAL, Eintritt frei, Spenden willkommen

Fels in der Brandung

Männer, Tod und Trauer

„Männer trauern anders“ heißt es häufig. Dieser Gemeinplatz kann von vielen bejaht werden. Aber was genau bedeutet das? Warum ist das so? Fühle ich mich als Mann an dem Ort, den ich mir in diesem intensivem Gefühls- und Wandlungsprozess lasse, wohl? Wie geht es mir mit dem Raum, der mir in einer solchen Lebensphase gesellschaftlich zur Verfügung gestellt wird? Was vermeide ich, wo weiche ich aus?

Dieser Abend ist eine herzliche Einladung, unter Männern den unterschiedlichen Fragen, die Endlichkeit, Tod und Trauer an unser Leben  stellen, nachzugehen. Wir hören einander zu, erforschen unsere Gedanken und Gefühle, die die Begegnungen mit Tod und Trauer in Bewegung bringen. Und wir zeigen uns damit, gestalten etwas aus diesem Raum heraus, mit Händen, Worten, unserem Körper. Wie können wir dem, für das es oft keine Worte gibt, einen Ausdruck geben? Vielleicht entstehen so Gelegenheiten, in tieferen Kontakt zu uns selbst zu kommen.

Jeweils Donnerstags, 5.2. / 11.6. / 19.11.2026 um 19 Uhr in HORIZONTE AUF DER HAID, Eintritt frei, Anmeldung erwünscht

Wüstenregen

Eine Lesung mit Flor Schmidt

Mit ihrem Buch „Wüstenregen“ nimmt Flor Schmidt Sie gedanklich mit auf eine Reise durch die Wüste der Trauer und die Krisen des Lebens. Sie hat die Wüste als Metapher für die Trauer gewählt, die ebenso lebensfeindlich, als auch wunderschön sein kann. Gleichzeitig erzählt sie mit vielen Bildern von ihrer Reise in ein Wüstencamp, zu dem sie mit acht verwaisten Eltern, angelehnt an ihr Buch, diese Reise unternommen und im entlegensten Winkel Marokkos, Trauerarbeit angeboten hat.

Sie berichtet darüber, was sie alle in ihrem Reisegepäck mit dabei hatten: Ängste und Unsicherheit, aber auch ganz viel Mut und Offenheit, um sich auf Neues einzulassen: Es geht auch um die ganz großen Fragen des Lebens: Was hält mich, wer bin ich? Was ist meine Bestimmung? Was ist der Sinn des Lebens? Eine sehr besondere Reise, mit vielen traurigen und auch glücklichen Augenblicken und einer großen Gemeinschaft. Haben sie Lust, ein bisschen mitzureisen?

Flor Schmidt ist Autorin, Trauer- und Lebensbegleiterin und Heilpflanzenexpertin. Sie hält Vorträge, bietet Einzelgespräche an und leitet Trauergruppen verwaister Eltern, die wie sie selbst ein jugendliches Kind verloren haben. In ihren Büchern „Wüstenregen“, „Mit Heilpflanzen durch die Trauer“ und „Weiter als das Ende“ hält sie ihre Erfahrungen und ihr Wissen fest, um sie an Trauernde und Trauerbegleitende weiterzugeben. Sie lebt mit ihrer Familie in Freiburg.

Am Freitag, 13. Februar 2026 um 19 Uhr in HORIZONTE AUF DER HAID, Eintritt frei, Spenden sind willkommen

Seelenlandschaften – ein kreativer Abend

Ein Abend zum Träumen, Nachspüren und Gestalten – und um der eigenen inneren Landschaft zu begegnen.

In diesem Abendangebot laden wir Sie ein, einen Spaziergang durch die innere Landschaft zu machen. In einer geführten Traumreise finden Sie Zeit zum Innehalten, Spüren und Besinnen – und in Kontakt mit dem zu kommen, was sie bewegt und begleitet. Aus der Stille heraus entsteht Ihr ganz persönlicher Ausdruck in Farbe und Form.

Dieser Abend bietet Ihnen einen geschützten Raum, um sich selbst auf neue Weise wahrzunehmen, innere Bilder entstehen zu lassen und sie in Farben zu verwandeln – ohne Leistungsdruck, ganz im eigenen Tempo. Sie benötigen keine künstlerischen Vorerfahrungen.

Marlene Monzel ist Kunsttherapeutin, Künstlerin und Yoga-Lehrerin. Ihr Herzensanliegen ist, Menschen zu Kreativität, Entspannung und Wohlbefinden zu begleiten.

Am Donnerstag, 5. März 2026, um 19.00 Uhr in HORIZONTE AUF DER HAID, Eintritt frei, Spenden sind willkommen

Leben mit dem Tod

Frieden finden mit dem Abschied – Kraft schöpfen für nächste Schritte ins Leben

Der Tod steht unweigerlich am Ende unseres Lebens und bedeutet in seiner Endgültigkeit einen schmerzlichen Verlust. Wie kann es möglich sein, Frieden mit Abschied und Tod zu finden, wenn er doch anscheinend Ende und Widerpart des Lebens ist? Der regelmäßige Gesprächskreis lädt dazu ein, gemeinsam im Strom des Lebens innezuhalten, um den Gefühlen und Gedanken, die Abschied und Tod in uns auslösen, Raum zu geben. Wir dürfen dabei immer wieder erleben, wie sich schon alleine durch die achtsame Präsenz im Kreis für die eigenen Anliegen und
Fragen neue Wege im Umgang mit der Trauer zeigen und die Lebendigkeit neue Kraft gewinnt.

Lupus Richter ist Freier Seelsorger, Künstler und Bestatter. Sein Herzensanliegen ist es, Menschen darin zu unterstützen,
Kraft und Klarheit für die Entfaltung des eigenen Lebensweges zu schöpfen.

Vortrag – Ein Abend mit inspirierenden & poetischen Gedanken, Erfahrungen & praktischen Beispielen
Freitag, 13. März 2026, 19 Uhr in HORIZONTE AUF DER HAID, Eintritt frei, Spenden sind willkommen

Offener Gesprächskreis – jeden 2. Dienstag im Monat, 19 Uhr in HORIZONTE AUF DER HAID.
Termine: 13.1., 10.2., 10.3., 14.4., 12.5., 9.6., 14.7., 11.8., 8.9., 13.10., 10.11., 8.12.2026
TeilnehmerInnen-Beitrag: € 22,-. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt, eine Anmeldung sinnvoll

Midissage Andrea Dürr

Andrea Dürrs Bilder bringen seit einem halben Jahr eine sanfte und träumerische Energie in unsere Räume am Moosweiher. Sie erinnern uns daran, in der Ruhe das Wunderbare zu entdecken.

„In meinen Bildern“, sagt Andrea Dürr, „geht es mir vor allem um das Licht, um die Tiefe und um den unendlichen Raum, in den man sich fallen lassen kann. Mit diesem Licht verbinde ich Zuversicht und Hoffnung. Es berührt mich dieses Licht, das mit Frieden und einer sanften Kraft erfüllt ist – der Kraft malen zu dürfen. Dabei arbeite ich mit wiederholtem Auftragen von Farbschichten auf die Leinwand. Der Malprozess wird gefördert durch Offenheit, Präsenz und Akzeptanz für das Entstehende.

Es geht mir um ein hingebungsvolles Arbeiten am Bild. Doch auch liebgewonnene Stellen im Bild müssen manchmal wieder losgelassen werden; sie werden abgewaschen oder übermalt. So wohnt jedem dieser Bilder auch ein Sterben inne. Neues kann entstehen. So ist es ja auch mit meinem Bewusstsein: Ich darf alte Vorstellungen, Prägungen, Konditionierungen loslassen, um Raum für Neues zu schaffen. Dieses Bewusstsein zu stärken, bedeutet für mich ein Leben im Hier und Jetzt. Es ist ein Gang durch das Nadelöhr. Im Malprozess erfahre ich dieses Loslassen, dieses Sterben, als unterstützend und heilend.“

Darüber gehen wir ins Gespräch, betrachten die Bilder, und am Klavier improvisierend wird uns Matthias Ritter begleiten.

Am Freitag, 20. März 2026, um 19.00 Uhr in HORIZONTE AM MOOSWEIHER, Eintritt frei, Spenden sind willkommen

„Redet ihr noch miteinander oder habt ihr schon geerbt?“

Wenn dem Tod nicht Trauer folgt, sondern Streit

Wenn auf den Tod nicht Trauer, sondern Streit folgt, ist das oft ein Zeichen für unverarbeitete Emotionen, blockierte Trauer oder Konflikte um die Bestattung, Erbschaft oder die Art des Abschieds. Dabei überlagern Wut, Schuldgefühle oder die Konfrontation mit Bürokratie die eigentliche Trauer und führen zu Spannungen innerhalb der Familie. Es kann eine Schutzreaktion vor der überwältigenden Trauer sein, aber auch die Folge komplexer Beziehungen zum Verstorbenen oder das Gefühl, unfair behandelt worden zu sein. In dieser Situation kann eine juristische Beratung hilfreich sein, die diese komplexe emotionale Struktur berücksichtigt.

Jutta Heinke ist Rechtsanwältin in Emmendingen und wird durch diesen Abend leiten.

Am Freitag, 24. April 2026, 19.00 Uhr in HORIZONTE AUF DER HAID, Eintritt frei, Spenden sind willkommen

Sterben ist die Hingabe an den Ausatem

Die Palliative Atemtherapie ist die Begleitung in der letzten Lebensphase. Im Sterbeprozess stellt sie eine besondere Form der Zuwendung über den Atem zum Anderen dar, um das »Heilsame« in der Verbindung zu öffnen. Der natürliche Atemfluss wird gefördert und gestärkt. Sterben ist ein ganzheitlicher Vorgang. Die stille Anwesenheit im Atem ist ein Hineinwachsen in das Unbekannte und Unbewusste, in das Sterben. Die Berührungsqualitäten in den Händen, in der Stimme über das Atemgeschehen hat eine hilfreiche Wirkung und eine wunderbare Befähigung zur Wandlung.

Sabine Hoherz ist Atemtherapeutin und Logopädin. Sie arbeitet in tiefer Verbundenheit mit dem Atem in eigener Praxis. Sie begleitet mit dem SAPV und in Hospizen sterbende Menschen. Sie gibt zu dem Thema Palliative Atemtherapie Vorträge und Fortbildungen in Einrichtungen. Den Vortrag gestaltet sie mit anschaulichen Beispielen und praktischen Angeboten zur eigenen Atemwahrnehmung.

Am Freitag, 8. Mai 2026, 19.00 Uhr in HORIZONTE AUF DER HAID, Eintritt frei, Spenden sind willkommen

Playbacktheater Blickwechsel

All die Geschichten, die uns Tod und Sterben erzählen, sind besonders und einzigartig, enthalten aber auch immer einen uns allen gemeinsamen Kern. In verschiedensten Versionen erzählen sie
vom Schmerz des Daseins, seiner Unberechenbarkeit und auch seiner Schönheit. Scheinbare Gegensätze, wie Weinen und Lachen, Dankbarkeit und Wut, liegen in diesen Situationen ganz
nah nebeneinander.

Zum wiederholten Mal können wir uns an diesem Abend unsere Geschichten mit den Spielerinnen von Blickwechsel gemeinsam anschauen. Die Playback-Theatergruppe aus Freiburg hört Ihren persönlichen Erlebnissen aufmerksam zu. Ein Satz oder eine kurze persönliche Erzählung wird zum Geschenk, das „Blickwechsel“ Ihnen spontan zurückspielt. Mit Körperausdruck, Musik, bunten Tücher und Holzkisten spiegeln die Spielerinnen das Herz der Geschichte wieder. Sie entwickeln auf der Bühne Bilder, die überraschen, ermutigen, berühren. Jeder Moment ist passend und kann hier mit allen geteilt werden.

Am Freitag, 16. Oktober 2026, um 19 Uhr, HORIZONTE AUF DER HAID, Eintritt frei, Spenden sind willkommen

Kontakt: www.blickwechsel-theater.de

Menschenbetrachtung

Im Umkreis des Todes eines Menschen kommen uns oft tiefe Fragen. Und ein Rätsel kann uns der Mensch überhaupt sein. Ein Rätsel, das uns täglich beschäftigt. Begegnen wir einem Menschen, erhalten wir fortwährend Eindrücke. Doch können wir sie auch befriedigend fassen? Sie entgleiten uns oft, weil wir die Zeit nicht finden, sie in unserer Seele nachklingen zu lassen. An diesem Punkt setzt die Menschenbetrachtung an. Durch geduldige Beobachtung und den Austausch im Gespräch entsteht ein Raum der Aufmerksamkeit, in dem das Wesen eines betrachteten Menschen allmählich in Erscheinung tritt. Gehen, Stehen, Blicken – diese grundlegenden Vorgänge menschlicher Präsenz werden allmählich durchsichtig für die unverwechselbare Signatur, mit der uns der jeweilige Mensch entgegenkommt.

Alexander Schaumann, Bochum, frei schaffender Künstler und Dozent für Anthroposophie, Beobachtungsübungen an Mensch und Natur, für Malerei und Kunstgeschichte. Tätig in der Erwachsenenbildung und in der Waldorferzieherausbildung in NRW und China.

Am Dienstag, 20. Oktober 2026, um 19.00 Uhr in HORIZONTE AM MOOSWEIHER, Eintritt frei, Spenden sind willkommen

„Zeit für eine Schale Tee“

Momente des Gedenkens und Innehaltens – Einführung in den japanischen Teeweg CHADO

In der Tradition des Chado ist es üblich, für Verstorbene Gedenk-Teezeremonien abzuhalten. Der ganze Rahmen der Temae, der Teezeremonie, ist auf das Andenken ausgerichtet. Der Ort des Treffens wird sorgfältig ausgesucht. Die Auswahl der Schriftrolle in der Tokonoma, der Bildnische, die Anordnung der Teeblumen und die Auswahl der Teegeräte spiegeln den Anlass der Zusammenkunft wider.

Wa, kei, sei, jaku – Harmonie, Hochachtung und Ehrfurcht, Reinheit, Stille und Gelassenheit sind der Geist der Japanischen Teezeremonie, der Zubereitung und das Teilen einer Schale Tee. Das Prinzip ichie-ichigo lässt uns die Einzigartigkeit jeder Begegnung erkennen. In der Langsamkeit der Zubereitung, im Annehmen der warmen Schale entsteht Raum für Gedanken, für Trauer und Dankbarkeit. Der Tod wird nicht erklärt und nicht bewertet. Er darf einfach da sein. Der Tee-Weg vermittelt im Anbieten und Entgegennehmen einer Schale Matcha-Tee die Schönheit und Würde menschlicher Beziehungen. Tee verlangt keine Worte, kein Wissen und kein Bekenntnis. Schweigen ist ebenso willkommen wie das leise Dasein nebeneinander. Nach einer kurzen Einführung erleben Sie die Teezeremonie Usucha nach Tradition der Urasenke-Schule, Kyoto.

Peter Kaltenbach, langjähriger Tee-Schüler und Übender, lädt Sie ein, seine Gäste zu sein, vor Ihren Augen Ihre Schale Tee
aufzuschlagen und Augenblicke der Stille und des Innehaltens zu teilen.

Am Freitag, 13.11.2026, 19.00 Uhr, HORIZONTE AUF DER HAID, Anmeldung erforderlich unter info@horizonte-haid.de

Es gibt einen Weg

Empathie und Mitgefühl

Wie kann ich Menschen im Leid begleiten und aus dem Mitleiden heraustreten?

Unser sozial-biologisches System ermöglicht uns den Schmerz im Anderen wahrzunehmen und zu spüren. Wir nennen das Empathie / Resonanzfähigkeit. Empathie ist die Basis von
Fürsorge und Zu-Gewandt-Sein.

Oft erzeugt Empathie auf Dauer einen eigenen Schmerz und „empathischen Stress“, der überfordernd wirkt und uns in den Rückzug oder sogar ins Burn-Out bringt. An diesem Abend betrachten wir die biologischen Mechanismen und ergründen und üben Möglichkeiten um aus der Empathie in das Mitgefühl zu kommen, ohne im Mitleiden zu bleiben.

Arne Raap-Mehl gestaltet diesen Vortrag mit praktischen Übungsanteilen. Er ist Bestatter und Mitbegründer von Horizonte und arbeitet seit vielen Jahren als Seminarleiter und Krisenbegleiter.

Am Dienstag, 24. November 2026, um 19.00 Uhr in HORIZONTE DREISAMTAL, Eintritt frei, Spenden sind willkommen

„Der gläserne Sarg“

Ein wenig bekanntes Märchen der Brüder Grimm – Der gläserne Sarg – kann uns mancherlei über die Sphären andeuten, in denen wir insgesamt leben – und das ist beileibe ja nicht nur die physische Welt! Tiefes Wissen verbirgt sich in den Bildern der Volksmärchen, die die Brüder Grimm gesammelt und aufgeschrieben haben. Dieses Wesentliche ergibt sich beim Erzählen und beim Hören als ein urlebendiger, wirksamer Weisheitsschatz. Die Musik, das Licht, die Ruhe außenherum, alles das wird an diesem Abend wie ein kleiner Gang an die Schwelle sein, durch das gesprochene Wort und durch das hörende Herz…

Markus Anders, ausgebildeter Sprecher und Bestatter am Moosweiher, und Jörg Reinhardt am Akkordeon gestalten gemeinsam diesen Märchenabend.

Am Freitag, 27. November 2026, um 19.00 Uhr in HORIZONTE AM MOOSWEIHER, Eintritt frei, Spenden sind willkommen

Alle müssen sterben, aber niemand ist tot.

Dieses Bild des „gestorbenen“ Apfels zeigt uns die schiere Vitalität des Lebens und erlaubt uns über das Wunder zu staunen, dass gerade das Vergehen bereits eine neue Gestalt in sich trägt.
Für viele Menschen ist die Frage, ob es ein Leben nach dem Tod gibt, eine wichtige Frage. Gibt es ein Kontinuum des Lebens mit wechselnden Gestalten und wechselnden Körpern? Es gibt
sicher sehr viele verschiedene Herangehensweisen an diese Frage. Eine Sichtweise ist die schamanische. In der schamanischen Weltsicht ist die Existenz einer Seele nicht an den Körper gebunden und auch der Kontakt mit Verstorbenen ist nichts Außergewöhnliches, sondern etwas, was bewusst gepflegt wird, damit die Erfahrungen der Ahnen nicht aus dem Gedächtnis der Menschen verschwinden. Auch hier müssen alle sterben, aber niemand ist tot.

Zu diesem Thema haben wir Susanne Kufner eingeladen, die seit vielen Jahren als Schamanin arbeitet und mit der besonderen Fähigkeit beschenkt wurde, den Kontakt mit Verstorbenen aufnehmen zu können. An diesem Abend werden wir Teil haben können an ihren Erfahrungen, und sie wird mit uns gemeinsam auf unsere Fragen und Erlebnisse eingehen.

Am Mittwoch, 9. Dezember 2026, 19.00 Uhr in HORIZONTE AUF DER HAID, Eintritt frei, Spenden sind willkommen